Bald!

In gut zwei Wochen sind wir in Israel, uns erwarten mindestens 20 Grad!!! Das Reisetagebuch (s. unter Dokumentationen) hat einen guten Start gehabt.
Uns wird ein tolles Programm, interessante Menschen und spannendes Land erwarten — shalom!

Schülergruppe aus Gera / Erfurt besucht Botschaft Israels in Berlin

Die Schülergruppe aus Gera / Erfurt mit Rogel Rachman, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit

Als Teil der Vorbereitung des neuen Projektes in Israel besuchten die beteiligten Schüler, Eltern und Lehrer der Freien Waldorfschulen aus Gera und Erfurt die Botschaft Israels in Berlin. Hier beantwortete Herr Rogel Rachman, Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Botschaft, die Fragen der Schüler. Die betrafen u.a. den Trinkwassermangel, das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen, Gaza und die Ursachen des Unabhängigkeitskrieges. Fast 90 Minuten dauerte das informative Gespräch. Die Vorfreude auf den Besuch in Israel / Maalot ist noch weiter gestiegen. In Maalot wird diese Schülergruppe das 2018 begonnene Kooperationsprojekt mit dem Schulgarten „Garten Gottes“ fortsetzen. Neben der Arbeit im Garten, bei dem verschiedene Zimmereiarbeiten durchgeführt werden sollen, wird es einen Ausflug nach Jerusalem und ans Tote Meer geben. Außerdem steht der Besuch des Kibbutzes Maabarot auf dem Programm, bei dem es auch zu einer Begegnung mit dem Holocaust-Überlebenden Zvi Cohen kommen wird. Organisiert wird das Projekt durch www.zusammenspiel.de.

2 Tage vor dem Abflug nach Israel

Nun sind es noch zwei Tage bis zum Abflug nach Israel.Die Gruppenreise 2018 startet morgens um 7:45 in Schönefeld. Die Hotels sind gebucht, der Bus bestellt, die Ausflüge stehen, sind arrangiert — es kann (eigentlich) nichts mehr schiefgehen. Alle freuen sich und sind gespannt! In der Gruppe sind übrigens Mitglieder, die zum 5. Mal mit nach Israel fliegen! Für die nächste Reise 2019 gibt es auch schon Interessenten.
Aber nun heißt es für den Freitag erstmal: Es kann losgehen!

Projekt 2019 mit Erfurt

Zu Pessach wird wieder eine Schülergruppe aus Gera zu Gast sein in Ma’alot — dazu kommt noch eine kleine Gruppe der Freien Waldorfschule Erfurt, die mit nach Israel fahren wird! Das ist einfach toll. Aus Schülern zweier Waldorfschulen wird die Projektgruppe 2019 bestehen. Und vielleicht wird es zukünftig eine eigenständige Gruppe aus Erfurt geben, so daß dann zwei Schulen partnerschaftlich mit Ma’alot verbunden sein werden.

Gruppenreise 2018 – Stationen

So sieht die Tour 2018 aus.

Das Thema dieser Gruppenreise ist „Israel: Von Nord nach Süd“. Im Norden steht der See Genezareth mit seinen biblischen Stätten im Vordergrund, für die es diesmal ausreichend Zeit geben wird. In Mitzpe Ramon erwandern wir uns einen der Krater in dieser „Mondlandschaft. Nein, nun geht es nicht nach Jerusalem, sondern in die 24-Stunden-Stadt Tel Aviv, für die drei Übernachtungen vorgesehen (Planungsstand April 2018).

Pressemitteilung

Eine  Schülergruppe der Geraer Waldorfschule war zwei Wochen zu einer Projektarbeit in der Schulfarm „Gottes Garten“ (גינתיא) in Ma’alot.

Nach zwei Wochen Bauzeit wurde der Backofen im Schulgarten „Gottes Garten“ in Ma’alot fertiggestellt und schließlich angefeuert. 13 SchülerInnen und zwei betreuende Lehrer, Matthias Porsch und Katja Anderle, hatten nach einem Jahr Vorbereitung, organisiert durch Zusammenspiel (www.zusammenspiel.de) die Reise nach Israel angetreten, um in der seit zwei Jahren bestehenden Schulfarm, in der Schüler der Schulen in Ma’alot mit Erde und Pflanzen arbeiten, ein Bauprojekt zu realisieren. Das hier geerntete Korn wird zu Mehl verarbeitet, aus dem die Schüler nun Brot backen können. Geleitet wird die Farm von Nir Eliav.

Neben dem Bauprojekt wollte man aber auch ausgiebig Land und Leute kennenlernen. Zentral hierbei war das Thema „Shoa“. Hierzu besuchte die Gruppe, zwischen 15 und 18 Jahren, das Altenheim Beit Elieser in Ma’alot, in dem Shoa-Überlebende leben, und hatte ein langes Gespräch mit Zvi Cohen, 87, einem Shao-Überlebenden, der im Kibbutz Ma’abarot wohnt. Die SchülerInnen waren von seiner Lebensgeschichte aus der Nazi-Zeit so beeindruckt, daß es auf der Rückfahrt im Bus nur noch Schweigen gab. Jeder war in seinen Gedanken und jeder wollte mit sich sein.

Viel Spaß gab es allerdings bei einem dreitägigen Besuch Jerusalems, Qumrans und Massadas. In einem nur einstündigen Aufstieg über den Schlangenpfad war die Gruppe im ehemaligen Palast Herodes angekommen. Gefesselt hörten sie der Geschichte vom Massenselbstmord zu – als Ausgleich war anschließend Schwimmen im Toten Meer angesagt. Emotionale Spannungen konnten so auch wieder etwas abgebaut werden.

Wohnte die Gruppe einen Teil der zwei Wochen im Schulgarten selbst, gab es allerdings an mehreren Tagen, u. a. am Shabbat, für die SchülerInnen Gelegenheit, in Gast-Familien zu übernachten. So lernten sie auch ein wenig „privates“ Israel kennen, wobei die erfahrene Gastfreundschaft die Schüler nachdrücklich beeindruckte. Ausflüge wurden gemacht, Familienmitglieder und Freunde eingeladen, um mit den deutschen Gästen Shabbat zu feiern.

Ein Besuch auf den Golan-Höhen brachte einen Einblick in die aktuelle politische Situation, wobei ungeplant ein australischer UNO-Soldat den Schülern Rede und Antwort stand und sie umfassend informierte.

In einer dreistündigen (!) Präsentation nach ihrer Rückkehr informierte die Gruppe durch Bilder und Vorträge ihre daheimgebliebenen Mitschüler, durch die deutlich wurde, welchen Wert ein selbstgewonnenes Bild von Israel hat, das nicht medial gefiltert ist.

Eines ist für Schüler und Lehrer klar: 2019 soll das nächste Projekt in Gottes Garten in Ma’alot stattfinden.